Planalto dos Graminhais, Pico Bartolomeu, Serra da Tronqueira – wildes São Miguel!

Die Hochebene von Graminhais, die spektakulär schöne Piste mit der überwältigender Aussicht vom Pico do Bartolomeu & die wildschöne, geheimnisvolle Serra do Tronqueira sind vielleicht eines der letzten Naturgeheimnisse von São Miguel. Nirgendwo ist die Natur unberührter und die Szenerie ursprünglicher als inmitten des Hochlandes im Osten der Insel.

Nur wenige der São Miguel Besucher dringen in die ursprünglichen, wildschönen Hochebenen – Graminhais, Pico do Bartolomeu & Tronqueira – im Osten der Azoreninsel vor. Und doch ist es genau dieser Teil der Azoreninsel, der die Herzen aller Naturliebhaber höher schlagen lässt.

Wie überwältigend schön diese größte Gebirgsformation der Insel, die Teil des größten Naturschutzprojekts von São Miguel – Land of Priolo – ist, zeige ich dir hier.

Das Naturschutzgebiet von Planalto dos Graminhais & Serra da Tronqueira

Die Gegend um Nordeste gehört noch zu den geheimen Schätzen Portugals. Die Gebiete im Osten zählen zu den schönsten und ursprünglichsten Naturbegegnungen auf der größten der Azoreninsel São Miguel.

Alle drei Highlights – das Hochplateau von Graminhais, Pico Bartolomeu, Serra daTronqueira – liegen in dem ältesten und ursprünglichsten Teil dieser Azoreninsel. Zusammen bilden sie die größte Gebirgsformation von São Miguel.

In diesem 54  km² großen Naturschutzgebiet finden sich die größte Vielzahl an endemischen Pflanzen, wie z.B. eine Stechpalmen-Art (Ilex perado), der Azoren-Lorbeer (Laurus azorica), der Kurzblättrige Wachholder (Juniperus brevifolia) und  die Azoren-Heidelbeere ( Vaccinium cylindraceum ). Es sind diese und weitere Pflanzenarten, die den auf den Azoren endemischen Lorbeerwald – ähnlich einem gemäßigten Regenwald – ausmachen, der heute vom Aussterben bedroht ist.

Die beeindruckenden Moore und endemischen Pflanzen liegen in einem besonderen Schutzgebiet in dem sowohl die Serra da Tronqueira und das Graminhais-Plateau integriert ist. Diese Gebiete unterliegen dem höchsten Schutzwert der Naturparks der Insel São Miguel. Die Gebiete sind Teil des international bedeutenden Projektes, das unter Terras do Prilo oder Land of Priolo bekannt ist.

Mit viel Glück kann der Besucher hier den ebenfalls hochgeschützten und immer noch stark gefährdeten AzorengimpelPriolo (Pyrrhula murina) – hören und sehen. Dieser kleine Vogel kommt nur noch ganz Osten von São Miguel vor und ist auf den letzten Flecken natürlichen Lorbeerwaldes – Laurissilva – angewiesen.

 

Planalto dos Graminhais : Leuchtende Torfmoos-Meere & Pico da Vara

Das Planalto dos GraminhaisHochebene von Graminhais – erstreckt sich in dem bedeutendsten Naturschutzgebiet Terras do Priolo auf einem Hochplateau in 900 bis 950 m am nördlichen Rand des Vulkans von Povoação.

Das nordöstlich von Furnas liegende Graminhais Hochland ist eines der Tore zu den ältesten, ursprünglichsten Landschaften von São Miguel und zu den einzigartigsten Natureindrücken des Azoren-Archipels.

Das Planalto dos Graminhais ist in erster geprägt von gigantisch großen Torfmoos-Flächen und Mooren. Nirgendwo sonst auf São Miguel sind solch große zusammenhängende Mooslandschaften zu finden.

 

Die gigantischen Torfmoos-Teppiche der Graminhais

Riesige farbenprächtige Teppiche aus herrlichem, für die Insel so wichtigem Torfmoos haben sich sanft über die Graminhais gelegt. Torfmoose sind nicht nur eine besondere Naturschönheit, sie sind auch ein wichtiger Wasserspeicher für São Miguel.

Die auf den Azoren typisch orangefarbenen, leuchtend rote, gelbe und grünen Torfmoose bilden hier auf dieser Hochebene ein Meer voller Farben. Torfmoose können das 30-fache ihres Trockengewichts an Wasser speichern, filtern es und geben das gereinigte Wasser in Form von Bachläufen und Seen an die Natur zurück.

So sind in den Senken immer wieder kleine Seen oder Teiche zu finden, wo das so kostbare Wasser der Torfmoose zusammenfließt.

Um die Umwelt so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, wurde auf diesen herrlichen Torfmoos-Teppichen ein Wanderweg gestaltet, der über schwebende Holzstege und anlegte Wege führt. Es ist überflüssig zu sagen, dass diese Holzstege und Pfade nicht verlassen werden dürfen – oder?

Wo sich so viel Wasser sammelt, ist die Luftfeuchtigkeit extrem hoch. Selten wird oberhalb der Graminhais Hochebene strahlend blauer Himmel zu sehen sein. Vielmehr hängen weiß-graue Wolken über dem Plateau oder es kriechen Nebelschwaden wie weiße Gespenster, angetrieben von den Atlantik-Winden über diese faszinierende Landschaft.

Das alles taucht das Planalto dos Graminhais oft in eine mystische Atmosphäre, während nur wenig weiter an der Südküste von São Miguel blauer Himmel zu sehen ist.

Der schönste Weg führt mitten durch die Hochebene der Graminhais immer Richtung Osten direkt auf den mit nur 1.108 m höchsten Punkt von São Miguel – dem Pico da Vara.

Wer den Pico da Vara nicht besteigen möchte, kann hier ausgedehnte, flache Spaziergänge machen mit grandiosen Ausblicken auf die Südküste und hinein in die Bergwelt im Osten von São Miguel.

Wie wichtig diese schier unendliche weiten bunten Meere aus Torfmoos sind, zeigt sich auch, dass hier in dem Hochplateau eine Vielzahl von Bächen und Flüssen ihren Ursprung finden – sowohl in den Süden wie auch in den Norden – und damit die Wasserversorgung von São Miguel sichern.

 

Wanderung zum Pico da Vara durch die Graminhais

Es gibt einige Zustiegsmöglichkeiten zum Pico da Vara, die auch miteinander kombiniert werden können. Das sind aber dann längere Streckenwanderungen und die Verbindung zum Ausgangspunkt z.B. mit einem Taxi ist in der Nebensaison nicht immer leicht. Idealerweise ein Shuttle vorher vereinbaren.

 

Vom Salto do Cavalo zum Pico da Vara

Überwältigend schöne Ausblicke hinunter auf Furnas & Povoação und die beiden angrenzenden Kraterkessel bieten sich vom Aussichtspunkt Salto do Cavalo (die schönsten dieser Ausblicke findest du hier).

Miradouro Salto do Cavalo - Bester Ausblick auf Furnas Tal & einer der schönsten Aussichtspunkte von ganz Sao Miguel - Azorene

Von hier aus geht es auf der Straße Richtung Salga für 1,8 km. Dort wo die Straße einen Knick macht, führt ein kleines Sträßchen Richtung Osten, zuerst noch asphaltiert, dann Piste. Nach ca. 4,5 km wird eine kleine Parkmöglichkeit erreicht. Wer will kann auch bis hier hin fahren und hier das Auto abstellen.

Dann geht es über den schön angelegten Höhenweg (wie oben beschrieben) immer den Pico da Vara schon in Sichtweite. Für den gesamte Strecke vom Salto do Cavalo zum Pico da Vara und zurück – ca. 16,5 km – sind 5 bis 6 Stunden einzuplanen.

Wer die Strecke bis zur Parkbucht beim Fußweg durch die Planalto dos Graminhais abkürzt, hat nur noch ca. 7,5 km vor sich, die in ca. 2,5 bis 3 Stunden zu machen sind.

Bei viel Regen davor, wie bei meinen Versuch den Pico da Vara zu besteigen, kann es aber sehr matschig und rutschig werden. Ohne Wanderstöcke ist der Weg dann nicht zu empfehlen. Das gilt für alle Zustiege.

 

PR 7 SMI: Von Algarvia zum Pico da Vara – Anspruchsvoller Aufstieg

Wer es etwas knackiger mag, kann von der Nordostküste aus den Aufstieg zum Pico da Vara machen. Entweder geht die Wanderung direkt vom küstennahen Ort Algarvia aus – 16 km hin und zurück – oder wer ein Auto hat, kann auch hier bis zu einem Parkplatz weiterfahren.

Die Wanderung PR 7 SMI, die ansonsten mit 6 Stunden, ca. 850 Höhenmetern angeben ist, kann so um gut 400 Höhenmeter und knapp 2,5 bis 3 Stunden verkürzt werden.

 

PR23 SMI: Von Povoação zum Pico da Vara

Eine weitere, weniger bekannte Wanderung von Povoação bzw. dem dahinter liegenden Nossa Senhora dos Remedios führt über den 315 m hohen Hügel Monte Simplício mit Ausblick auf die Hänge des Pico Verde.

Diese Wanderung führt hinauf auf den Höhenweg – nahe der Parkbucht in den Graminhais – und dann durch das Planalto dos Graminhais und wie oben beschrieben auf den Pico da Vara.

Auch dieser Aufstieg ist etwas anspruchsvoller. Der PR23 SMI hat ebenfalls eine Länge von knapp 16 km und ist in ca. 5 bis 6 Stunden zu bewältigen.

Die Wanderungen können auch untereinander kombiniert werden.

 

Serra da Tronqueira  – Tor in eine Welt bevor auf den Azoren Menschen lebten

Auf einer sehr abenteuerlichen Piste gelangt der Reisende mitten durch die Serra da Tronqueira von Nordeste nach Povoação. Die Piste ist sowohl im Norden von Nordeste angeschrieben, wie auch die Abzweigung wenige Kilometer nach Povoação in östlicher Richtung von der Küstenstraße EN1.

Die ersten 2 Kilometer aus Nordeste in südwestlicher Richtung sind noch asphaltiert, dann geht es über eine geschotterte Piste weiter, die in einem mehr oder weniger gutem Zustand ist. Es macht Sinn, sich zuvor bei der Touristeninformation in Nordeste oder Povoação über den Zustand der Piste zu erkundigen.

Wer diese Piste mit einem normalen Mietwagen fahren möchte, darf vorsichtig und langsam fahren. Ab und zu hilft auch die „Augen-Zu-Und-Durch“-Einstellung auf der sehr schmalen, oft löcherigen Piste. Verfahren geht auf der ca. 25 km langen Strecke allerdings nicht, weil es nur eine einzige Piste durch die Serra da Tronqueira gibt.

Der erste Teil der Strecke von Nordeste ausgehend führt leicht ansteigend durch einen ursprünglichen Wald. Nach einigen Kilometern und vielen Serpentinen führt die Piste dann an einem Gebirgshang entlang mit herrlichen Ausblicken auf die Täler der Serra da Tronqueira.

Wo sich eine kleine Ausbuchtung auf der Piste befindet, lohnt es sich anzuhalten und die Aussicht und die Natur zu genießen. Fast senkrecht fallen die Berghänge hier direkt neben der Piste in die Tiefe.

Die Serra da Tronqueira ist einer der letzten und wichtigsten Gebiete einheimischer Vegetation auf São Miguel. Die Ausblicke schweifen über den selten geworden Laurissilva-Wald bis hinab zur Nordküste.

An den Berghängen entlang der Piste befinden sich in herrliche Farben getauchte Mooswände, die mein Herz vor Freude höher schlagen lassen. So schön!

Waldstrecken wechseln sich ab mit einem langen Teilstück entlang der Bergrücken mit atemberaubend schönen Ausblicken, auf diese ursprünglichste und älteste Natur von São Miguel.

 

Miradouro da Serra da Tronqueira – Atemberaubend schöne Ausblicke

Nach ungefähr der Hälfte der Strecke erreicht die Piste in jedem Sinne ihren Höhepunkt – sowohl was die Höhe von knapp 750 m betrifft, wie auch die Aussicht von hier.

Vom Parkplatz aus geht es ein paar Stufen auf eine kleine Bergnase zu der Aussichtsplattform hinauf – dem Miradouro da Serra da Tronqueira.

Vom Miradouro da Serra da Tronqueira hat der Besucher einen atemberaubenden Panorama-Blick.

Die Gebirgszüge im Rücken und einem schier unendlichen Weitblick über die zerfurchten, grünen Bergarme, die bis hinab zur Nordküste begeistern garantiert jeden.

Rings um den Miradouro da Serra da Tronqueira finden sich eine Vielzahl der typischen Lorbeerwald-Pflanzen.

Die Ilex perado – eine Stechpalmen-Art – lacht mir sogar mit ihren wunderschönen kleinen rosa Blüten zu. Definitiv ein Ort an dem ich ausgezeichnet die ganze Welt um mich herum ausblenden kann. In dieser grünen Stille, die nur durch das zwitschern der Vögel unterbrochen wird, lässt sich die Naturschönheit in vollen Zügen genießen.

Auf der ganzen Strecke ist mir übrigens nur ein einziger Jeep mit einem Naturpark-Angestellten begegnet.

 

Pico Bartolomeu – „Highway To Heaven“ & überwältigendste Ausblicke

Eine ebenfalls teilweise abenteuerliche, allerdings leichter zu befahrene Piste führt auf zu dem Highlight Pico Bartolomeu unweit der Südostküste von São Miguel.

Zum Pico Bartolomeu gelangt der Besucher entweder von Nordeste oder weiter südlich von dem kleinen Ort Pedeira ausgehend. Die Strecke ist ein Mix aus asphaltierten engen Sträßchen und großteils Forststraße, die durch den typischen Inselwald mit Abschnitten des seltenen Lorbeerwaldes führt.

Gerade das letzte Stück der kleinen Straße hinauf zum Gipfel und dem Miradouro do Pico Bartolomeu ist für mich der Inbegriff eines „Highway To Heaven“, auch wenn Highway hier vielleicht eine optimistische Beschreibung der engen Straße ist.

Der Rand der Piste wird im Frühling gesäumt von diesen herrlichen pinken Blumen, deren Name ich leider nicht kenne. Ein Farbgenuss entlang einer Straße, die auf direktem Wege in den Himmel zu führen scheint.

Definitiv einer meiner Lieblingsausblicke und Eindrücke auf den Azoren.

 

Miradouro do Pico Bartolomeu – Faszinierende Ausblicke auf Küste & Landesinnere

Der Miradouro do Pico Bartolomeu befindet sich direkt am Ende dieser Stichstraße. Auch der Pico Bartolomeu liegt ebenfalls in der Serra da Tronqueira.

Vom Pico Bartolomeu schweift der Blick auf die herrlich grünen Bergausläufer, die bis hinab an die Ostküste reichen und direkt in den Atlantik eintauchen zu scheinen.

Leider muss sich der Besucher auch hier den herrlichen Aussichtspunkt mit Antennen und Sendemasten teilen. Davon abgesehen ist der Ausblick von hier auf dem Gipfel des Pico Bartolomeu auf 881 m Höhe einfach sensationell schön.

Ein Blick zurück über meinen „Highway to Heaven“ mit dem Pico da Vara im Hintergrund über die größte Gebirgswelt von São Miguel.

Ein Panorama, an dem ich mich nicht definitiv sattsehen kann.

 

Centro Ambiental do Priolo – Naturpark- & Umweltzentrum des Priolo

Auf der Hälfte der ca. 10 km zum Pico Bartolomeu befindet sich das Centro Ambiental do Priolo. Das kleine Umweltzentrum zeigt die Flora und Fauna dieses Naturparks.

Hier wird auch die Wichtigkeit des größten, internationalen Schutzprojektes – Terras do Priolo oder Land of Priolo – aufgezeigt.

Da das Centro do Priolo auch manchmal – trotz offizieller Öffnungszeitennicht besetzt ist, sollte der Besuch sicherheitshalber einen Tag zuvor bei der Touristeninformation in Nordeste angemeldet werden. Ein Besuch lohnt sich für alle, die nicht nur oberflächlich die großen Sehenswürdigkeiten abfahren wollen, sondern auch einen Einblick in die schützenswerte Natur & die Region im Osten erhalten wollen.

Mehr zum Centro Ambiental do Priolo und dem für diese Region so wichtigen Projekt Land of Priolo gibt es demnächst in einem separaten Beitrag.

 

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Es waren wohl mehr als 2 Stunden, die sich Ricardo Zeit genommen hat, um mir alle Sehenswürdigkeiten von São Miguel aus der Sicht eines Einheimischen zu erklären. Ihm habe ich es – und damit ihr ebenfalls – zu verdanken, dass ich so viele „Geheimtipps“ und vor allem die ursprüngliche Schönheit des Ostens von São Miguel erleben durfte, die ich sonst garantiert nicht gefunden hätte.

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Sicherlich ein Mix aus der Begeisterung und persönlichem Einsatz, den Ricardo vor allem für diesen zauberschönen Osten mitbringt, aber auch die so atemberaubend schöne, völlig untouristische Natur im Osten selbst, haben mich am stärksten und tiefsten von allem, was ich auf São Miguel gesehen habe, berührt.

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Meine Tipps:

  • Nach einigen Regentagen habe ich hier für den Pico Bartolomeu wie auch für die Durchquerung der Serra da Tronqueira einen herrliche Sonnentage erwischt. Anhand der vielen Torfmoose gehe ich allerdings davon aus, dass dies eher die Ausnahme ist und Nebel- und Wolkenschwaden hier öfters dem ganzen eine mystische Stimmung verleihen.

  • Für alle, die diese abenteuerlichen Pisten nicht selbst fahren möchten, es werden auch geführte Allradtouren in die Serra da Tronqueira & zum Pico Bartolomeu angeboten. Wer gut zu Fuß ist, kann die ca. 25 km lange Strecke von Nordeste nach Povoação auch zu Fuß gehen. Viele Autos werden ihm auf dieser Strecke sicher nicht begegnen. Das Auto kann auch leicht bei den Picknickplätzen beim Centro do Priolo stehen gelassen werden und die ca. 10 km hin und Rückweg bis zum Pico Bartolomeu zu Fuß gehen.
  • Autovermietung Empfehlung: Auf vielen meiner Reisen miete ich, wo immer möglich, meine Mietwagen bei Goldcar **. Ich habe ausschließlich gute Erfahrungen mit diesem Anbieter gemacht und die Preise sind meist unschlagbar. Wer 2018 über das Goldcar-Portal einen Mietwagen bucht, erhält über den Rabattcode „PASSENGERONEARTH“ 15% Rabatt.

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Kann ich dich mit diesem Beitrag über die Graminhais, Serra da Tronqueira & Pico Bartolomeu auch für diesen wunderschönen, ursprünglichen, völlig untouristischen von São Miguel begeistern? Feedback, Fragen? Ich freue mich auf deine Kommentare unten in diesem Beitrag!

 

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One Comment on “Planalto dos Graminhais, Pico Bartolomeu, Serra da Tronqueira – wildes São Miguel!

  1. Wow, eine sehr spezielle, eigene, urtümliche Landschaft! Ich glaube, hier könnte ich Stunden damit verbringen, dem Boden entlang zu kriechen und all die kleinen Pflänzchen in den verschiedensten Farben und Formen zu betrachten und zu fotografieren. Liebe Grüsse, Miuh

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