Hochland von Pico – Highlights: Kraterseen, Pico Alto & Faszination in Grün

Wunderschönes Hochland von Pico mit seinen Highlights: tiefblaue Kraterseen, herrlich grüne Vulkanlandschaften, grandiose Ausblicke - Azoren

Das Hochland von Pico ist mit das Atemberaubendste, was die Azoreninsel Pico zu bieten hat. Im Westen dominiert der imposante Pico, im Osten reihen sich einsame Kraterseen wie Perlen an der „Traversal Lagoas“ durch das Inselinnere von Pico. Alles eingebettet in eine faszinierend grüne Vulkanlandschaft mit gigantischen Ausblicken.

Keine Menschenseele lebt im Hochland von Pico, obwohl es das Juwel dieser jüngsten, zweitgrößten Azoreninsel ist. Wer hierher kommt erlebt eine ursprüngliche, kraftvolle Vulkanlandschaft.

Hier dominiert der imposante Pico Alto, das Wahrzeichen der Insel und die vielen, in sattes Grüne eingebetteten Kraterseen bezaubern ihre Besucher. Hinzu kommen Ausblicke mit Gänsehaut-Feeling.

Das einsame, wildschöne Inselinnere der Azoreninsel Pico

Ein immerwährender Wechsel zwischen Sonne, gespenstischen Nebeln, schnell dahinfliegenden Wolken, die die Schönheit dieser Natur einmal offenbaren, um sie kurz darauf wieder zu verhüllen, sind charakteristisch für das Hochland von Pico.

Kaum zu glauben, aber die Hochebene von Pico wird durchschnitten von einer gut befahrbaren Straße. Während von Madalena kommend die Straße einem fast kerzengeraden HighwayER3 – gleicht, wird die schmale Piste „Traversal das Lagoas“ – ab der Mitte – weit spannender und auch landschaftlich auch beeindruckender.

 

Gespenstisch & intensiv: Hochland von Pico bei Wind, Wolken & Nebel

Überall ist zu lesen, dass sich die Fahrt in das Hochland von Pico nur bei schönen Wetter lohnt. Für alle, die wegen des grandiosen Ausblickes auf diesen Hochland-Kamm fahren wollen, trifft das natürlich zu.

Alle, die jedoch mystische, ja sogar leicht gespenstische Stimmungen lieben, denen werden an wolken- und nebelverhangenen Tagen hier im Hochland von Pico ganz besondere Natur-Schauspiele zuteil.

Interessant an solchen Nebel- und Wolkentagen ist vor allem der Streckenabschnitt von der Mitte der Azoreninsel Pico in Richtung Osten. Hier reihen sich die schönen Kraterseen wie Perlen an einer Schnur hängend.

Man darf aber schon sehr, sehr langsam fahren, um die Kraterseen überhaupt ansatzweise sehen zu können. Es helfen nur die Markierungen, die sich nahe der Piste befinden und die jeweiligen Seen ankündigen.

Ich war zweimal hier oben bei Wind und Wolken. Das Schöne: ich hatte diese ganze faszinierende Vulkanlandschaft für mich alleine, wenn man von den Kühen absieht.

Die Dynamik mit den Wolken und Nebeln ist atemberaubend – was auch an dem eisigen Wind liegen kann. Wie von einer unsichtbaren Macht werden die Wolken dirigiert.

Sie eilen in einem erstaunlichen Tempo die steilen Wände hinauf. Werden durch Geisterhand zerrissen. Die Sonne zeigt sich für ein, zwei Sekunden, um dann hinter noch dichterem, undurchdringlichem Grau wieder zu verschwinden.

Es kann zwar schrecklich kalt werden, wenn der Atlantik-Wind hier die Wolken tanzen lässt, aber wer genügend warme Kleidung mitbringt, erlebt einfach unvergesslich intensive Momente.

 

Pico Alto / Ponta do Pico – Portugals höchster Berg

Der Berg Pico Alto – mit seinen 2.351 m – ist weit mehr als der höchste Berg Portugals. Er ist das Wahrzeichen der zweitgrößten und jüngsten der Vulkaninseln der Azoren. Vielleicht sogar das Wahrzeichen der Zentralen Gruppe der Azoren,  zu denen außer Faial, São Jorge, Terceira, und Graciosa auch Pico gehört.

Der Berg Pico hat viele Namen, angefangen über einfach Pico, wird er als Pico Alto, Ponta di Pico, Montanha do Pico oder auch als Serra do Pico bezeichnet.

Wie die meisten relativ steilen, spitzkegeligen Vulkane handelt es sich bei dem Pico Alto auch um einen Stratovulkan (Schichtvulkan). Vom Meeresgrund des zentralen Azoren Archipels gemessen, ragt er sogar 3.500 m in die Höhe.

Von der ER3 (Estrada Regional), die sich von Madalena durch das Hochland von Pico zieht,  zweigt nach gut 10 km eine Nebenstraße zur Südküste von Pico ab, von der es hinauf zum Informationszentrum am Fuße des Pico Alto geht.

Wer den Pico Alto besteigen möchte, muss sich hier im Informationszentrum – Casa da Montanharegistrieren lassen. Eine Nationalpark Gebühr bzw. Pico-Besteigungsgebühr muss ebenfalls entrichtet werden. Ich habe zweimal versucht den höchsten Berg Portugals zu besteigen. Aber obwohl das Wetter sehr wechselhaft ist und aus Morgennebel und Wolken auch die Sonne am Mittag über dem Pico stehen kann, wurde mir beides Mal von den Rangern im Casa da Montanha aufgrund der Wetterprognosen abgeraten.

So blieb mir nichts anderes übrig als zumindest an einen schönen Nachmittag den Blick von halber Höhe auf den Pico Vulkan und über das grüne Hochland von Pico hinweg zu genießen.

Der Aufstieg zum Gipfel des Pico ist nicht schwer, aber wie alles Vulkanbesteigungen mühsam. Der obere steile Teil des Aufstiegs ist ein Trek, der bei der Alleinbesteigung zumindest soviel Sichtverhältnisse erfordert, um die Markierungen erkennen zu können. Bei Nebel werden nur Besteigungen im Rahmen von geführten Touren angeraten. Von den Rangern werden die Wanderer mit einen GPS-Tracker ausgestattet, der in der Gebühr enthalten ist.

Dass Vulkan-Aufstiege im Nebel, wo sich keine Pfade ausmachen lassen, kein Spaß und wirklich nicht ratsam sind, habe ich bei der Besteigung des Mt. Taranaki in Neuseeland hautnah erleben dürfen.

Oben auf dem Vulkan Pico angekommen, befindet sich ein Vulkankrater von 500 m Durchmesser und 30 Meter Tiefe. In diesem Vulkankegel befindet sich ein weiterer kleiner Vulkankegel, der Pico Piquinho. Mit seinen extra 70 Höhenmetern bildet er den eigentlichen Gipfel des Pico Alto.

Je nach Kondition sind für die Besteigung des Pico & Pico  Piquinho (Gipfel) – 1.100 Höhenmeter – 5 bis 8 Stunden einzurechnen. Am Gipfel soll der Temperaturunterschied zum Casa da Montanha übrigens leicht 10°C betragen und nicht selten pfeift dort ein sehr kalter Wind.

Aber auch schon die Fahrt zum Casa Montanha bietet wunderbare Ausblicke. Im Sommer zur Hortensienblüte muss die Piste hinauf zum Casa da Montanha eine noch größere Farbenpracht bieten. Aber auch so ist der Ausblick von hier oben einfach grandios.

 

Die Lagoas im Hochland von Pico

Die Traversal das Logoas, der schönste, wildeste Abschnitt der Straße durch das Inselinnere von Pico lässt sich über viele Anfahrtswege – ER2, ER3 und mehrere kleine  Nebenstraßen – erreichen.

Die Nebenstraßen sind nur teilweise asphaltiert. Die größeren von ihnen lassen sich aber recht leicht befahren. Hindernisse bilden dabei höchstens die Kühe, die manchmal einfach Geduld erfordern und auch mit der Hupe nicht, dazu zu bewegen sind, die Straße freizugeben.

Da hilft dann nur Augen zu und durch oder eben ein Farmer, der mit seinem großen 4WD einfach durch die Kühe hindurch donnert und somit auch mir den Weg frei macht. Wobei das die Kühe laut Autovermieter auch übel nehmen können.

Die Traversal das Lagoas – die Hochlandstraße der Seen – ist grob asphaltiert und gut befahrbar. Neben all der herrlich, oft tiefblauen Kraterseen schlängelt sie sich an grünen Vulkankegeln vorbei.

Hinter jeder neuen Kurve tut sich für den Betrachter auch ein neuer Ausblick auf.

Trockene Kraterkessel wechseln sich mit Kraterseen ab.

Zur Nordküste hin hat der Besucher bei wolkenlosem Himmel einen faszinierenden Ausblick auf die Nachbarinsel São Jorge.

Nach dem Lagoa do Peixinho wird es in östlicher Richtung langsam flacher. Vulkankegel weichen weiten offenen Weideflächen. Damit steigt auch gleich die Anzahl Kühe auf den Wiesen und auf der Straße sprungartig an.

An der ersten T-Kreuzung im Osten angekommen, kann sich der Besucher entscheiden, ob er vom Hochland von Pico lieber in den Süden nach Lajes do Pico fahren möchte oder weiter durch das Terra Alta in Richtung Nordküste zum Miradouro da Terra Alta oder an den äußersten Zipfel der Ostküste nach Piedade.

Ob mit dem Auto, zu Fuß oder mit dem Fahrrad – eines ist sicher: die Fahrt durch das zentrale Hochland von Pico ist ein unvergesslich schönes Azoren-Erlebnis und eines der großartigsten Pico Highlights.

 

Reserva Florestal Natural da Prainha

Reserva Florestal Natural da Prainha wird das Naturschutzgebiet genannt, das sich hier von der ungefähren Mitte der Insel Pico durch das Inselinnere zieht.

Die Traversal – die Route entlang der Hochlandseen – schlängelt sich vorbei an kleineren und größeren, längst von Vegetation überwucherten Vulkankegel. In vielen dieser Vulkankegel haben sich natürliche Kraterseen gebildet.

Je nach Trockenheit bzw. Niederschlagsmenge finden sich neben den größeren Kraterseen auch jede Menge namenloser kleiner Kraterteiche entlang der Hochlandroute.

Je nach Wetter sind die meisten von ihnen anhand einer guten Straßenkarte leicht auszumachen. Manche sind aber auch nur für eine Sekunde sichtbar und werden dann wieder verschlungen, als hätten sie noch nie existiert. Oder kannst du den See im Nebel erkennen?

In dem immer feuchten Hochland von Pico finden sich aktive Hochmoore und Flächenmoore, Stechpalmen, Azoren-Wacholder und vieles mehr aus der vielfältigen Azoren-Flora und Fauna, einschließlich bedrohter Arten. Leider aber auch invasive, nicht heimische Pflanzenarten, die bei der Aufforstung irgendwann gepflanzt wurden.

 

PR19 PIC – Entspannte, leichte, lange Streckenwanderung entlang der Hochlandseen

Diese Hochlandroute ist auch einer der offiziellen Wanderwange der Azoreninsel Pico mit der Bezeichnung PR19 PIC. Wie bei vielen Wanderungen auf den Azoren ist auch der PR19 PIC eine leichte, allerdings nicht unerheblich lange Streckenwanderung mit ca. 26 km.

Sie beginnt entweder östlich der Nordsüd-Verbindungsstraße ER2 oder etwas weiter westlich der ER2 beim Lagoa do Capitão und endet am wunderschönen Miradouro da Terra Alta.

Für diese leichte Wanderung – nur ca. 400 Höhenmeter Aufstieg, ca. 750 m Abstieg – sollte eine Gehzeit von gut 7 Stunden eingerechnet werden.

Wer hier – wie auch bei fast allen Streckenwanderungen der Azoren – allerdings in der Nebensaison unterwegs ist, hat so gut wie keine Möglichkeit wieder zum Ausgangspunkt zurückzukommen. Es sei denn, du vereinbarst den Rücktransport mit einem verlässlichen Taxifahrer.

Ich habe daher für mich auf den Azoren das Auto-Wandern entdeckt. Viele dieser Streckenwanderungen führen entlang kleiner Nebenstraßen, die auch leicht mit dem Auto befahrbar sind.

So kann der Besucher auch das Auto immer wieder stehen lassen und z.B. entlang der Traversal das Lagoas kleine Abstecher zu den Vulkanseen machen und die Umgebung erkunden.

 

Lagoa do Capitão

Der Lagoa do Capitão ist der westlichste und größte Kratersee von Pico. Da er über einen kleinen Abstecher direkt vom Hochland-Highway aus erreicht werden kann, auch einer der am meisten besuchten.

Bekannt ist der Lagoa do Capitão auch dafür, das bei idealen Wetterbedingungen und zur richtigen Tageszeit sich der Gipfel des Pico Alto in ihm spiegelt.

Der Lagoa do Capitão liegt auf 826 m Höhe und ist nur wenige Meter tief. Kurze Spazierwege führen um den Kratersee herum. Von hier aus ist auch sehr gut der Pico Alto zu sehen, wenn er denn überhaupt zu sehen ist.

Hinter dem Lagoa do Capitão bietet sich dem Betrachter ein grandioser Ausblick auf die Nordküste von Pico hinab nach São Roque.

Von Cais do Pico – westlich direkt neben São Roque – führt der Wanderweg PR13 PIC auf alten Karrenwegen hinauf zum Lagoa do Capitão. Für die ca. 9 km einfache Strecke und 890 Höhenmetern werden 3,5 Stunden angegeben.

Neben vielen verschiedenen Pflanzen scheint sich hier auch ein Großteil der Vogelwelt zu versammeln. Beim Aussteigen darf ich aufpassen, wohin ich trete, weil ich umzingelt werde von bettelnden Vögeln, die Touristen schon längst als bequeme Futterquelle entdeckt haben.

Und hey Leute – so schön diese Enten auch aussehen – es sind (degenerierte) Wildtiere, die nicht gefüttert gehören und schon gar nicht mit Brot und ähnlichem.

 

Lagoa do Caiado

Vom Lagoa do Capitão geht es wenige Kilometer Richtung Osten, um zur Traversal und kurz danach zum Lagoa do Caiado zu gelangen. Fast formvollendend rund liegt der Lagoa do Caiado auf  810 m Höhe am Fuße des 945 m hohen Cabeço da Cruz.

Einen guten Ausblick auf den Lagoa do Caiado hat der Besucher, wenn er auf den nur wenige Meter hohen, übrig gebliebenen Erdwall steigt, der sich nur wenige Meter von der Straße entfernt befindet.

Zweigt man nur 300 m weiter in nördliche Richtung ab, so gelangt man zu dem kleinen Lagoa Seca.

 

Lagoa do Paul

Ein Stück weiter – knapp 2 km – auf der Hochlandroute zeigt ein Marker den Weg Richtung Süden zum Lagoa do Paul an. Wer meinen Nachnamen kennt, ahnt, dass ich diesen Kratersee natürlich nicht auslassen will.

Der Weg schlängelt sich hinab mit vermutlich grandiosen Ausblicken auf den Südhang dieser Hochlandebne von Pico. Leider ist es mir eine wirklich weite Sicht nicht vergönnt. Was die Realität nicht bietet, das kann die Fantasie vielleicht ausmalen.

Irgendwann – ich habe keine Ahnung wie weit vom Lagoa do Paul entfernt – geht die Piste in ein Wegstück mit vielen recht scharfkantigen, größeren Steinen über. Ich parke das Auto und gehe einige Minuten zu Fuß bis die Nebelwand so dicht ist, dass ich keine 2 Meter weit mehr sehe.

Vielleicht stehe ich ja schon direkt vor dem Lagoa do Paul. Alles wäre denkbar.

Sicher ist aber nur, dass ich nichts sehe. So bleibt dieser Kratersee eben für mich verborgen. Vielleicht findest du ihn ja und schickst mir ein Foto davon. Ich freue mich!

 

Zwischen Lagoa do Caiado & Lagoa da Rosada

Zwischen dem Lagoa do Caiado und dem Lagoa da Rosada schlängelt sich die Piste rechts und links vorbei an grünen Hügeln (im portugiesischen cabeço genannt), die kaum noch erkennen lassen, dass es sich hier um Vulkane handelt.

Nur ab und zu scheinen die Seiten der Hügel abgebrochen oder angenagt zu sein und geben das schwarze Vulkangestein frei.

Auf diesem Abschnitt beeindrucken vor allem die Ausblicke zur Nordküste von Pico und bei einigermaßen guten Sichtverhältnissen kann man mit bloßem Auge hinüber nach São Jorge sehen.

 

Lagao da Rosada – der schönst gelegene Hochlandsee von Pico

Der Lagoa do Rosada ist für mich die Perle der Perlen von Kraterseen im Hochland von Pico. Wo bei Nebel sich nicht erahnen lässt, wie grandios eingebettet dieser der Lagoa do Rosada liegt, macht bei Sonnenschein hier jedes Reiseherz ein Glückshüpfer.

Als wollte er mit sanft geschwungenen Hügeln ringsum kuscheln, schmiegt sich dieser auf 909 m liegende, tiefblaue Lagoa da Rosada in diese Vulkanlandschaft.

Keine Ahnung, warum mich gerade dieser Lagoa da Rosada so berührt. Auf alle Fälle nehme ich mir lange Zeit einfach nur von hier oben hinunter in das blaue Auge des Sees zu blicken. So schön!

Die sanften, grünen Hänge rund um den Lagoa da Rosada werden auch von den Kühen geliebt, so dass die Kuh-Dichte auf der Hochlandroute ab hier auch extrem zunimmt.

Nur wenige Meter nach dem Lagoa da Rosada führt eine Nebenstraße hinunter zur Nordküste nach Prainha. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite führt eine kurze Piste hinunter zum Lagoa da Rosada.

 

Lagoa do Peixinho

Kurz nach der Abzweigung nach Prainha liegt auf der nördlichen Seite der Hochlandpiste der Lagoa do Peixinho.

Der Lagoa do Peixinho ist der östlichste der größeren Kraterseen im Hochland von Pico. Auch er befindet sich auf ca. 900 m Höhe.

Gleich neben dem Lagoa do Peixinho befindet sich ein weiter kleiner, namenloser Teich.

Einsame Weidezäune scheinen dafür errichtet worden zu sein, die Kühe einzugrenzen. Ob das hier oben funktioniert? So wie die Kühe auf dieser Piste immer wieder – besonders gerne nach Kurven – auf der Straße stehen, scheinen sie nicht wirklich im Zaun gehalten werden zu können.

 

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Meine Tipps:

  • Die Besteigung des Pico ist zahlenmäßig limitiert. Im Sommer sollte daher vorsichtshalber eine „Reservierung“ am Tag zuvor gemacht werden. Das Casa da Montanha hat das ganze Jahr über geöffnet. Mehr zu den Öffnungszeiten, Preisen, zulässige Anzahl von Wanderern, Kontaktmöglichkeiten … findest du hier.

  • Vor allem der östliche Abschnitt – die Traversal das Lagoas – ist der weit spannendere und wildere Teil des Hochlandes von Pico und neben dem Pico Alto das Highlight im Inselinnern. Der Zustand der Straße ist nicht besonders und sie ist stellenweise recht eng, immer aber gut befahrbar.

Übernachtungsempfehlung für Pico: Wunderschön gelegen Miradouro da Papalva Guest House Inn - Sao Joao - Südküste Pico - Azoren

  • Meine Übernachtungsempfehlung für Pico: ca. 25 km östlich von Madalena liegt ganz verträumt der kleine, charmante Küstenort São João. An einem Berg, wo einst ein Walausguck war, liegt heute wunderschön das Miradouro da Papalva Guest House Inn. Mit ein bisschen Glück kannst du von hier aus immer noch Wale beobachten. Das liebevoll eingerichtete Miradouro da Papalva Guest House Inn hat 5 schöne Zimmer. Vor allem aber der Pico im Rücken, ein atemberaubender Ausblick auf den Ort und die weite Atlantikküste machen den Pico Aufenthalt zu einem ganz besonders schönem, erholsamen Erlebnis.

Übernachtungsempfehlung: Miradouro da Papalva Guest House Inn - Fazinierender Ausblick, liebevoll eingerichtete schöne Zimmer - Sao Joao auf Pico, Azoren

  • Pico war einst die Insel der Walfänger. Heute fahren die Boote von Lajes aus nur wenige hundert Meter aus dem Hafen heraus, um Touristen die Größten der großen Meeressäuger zu zeigen. Manche Wale – Blauwale, Finnwale, Buckelwale – sind nur zu bestimmten Zeiten hier anzutreffen. Pottwale das ganze Jahr über. Keine Azoreninsel eignet sich besser zur Walbeobachtung als Pico! Was ich bei einer Walbeobachtung alles erleben konnte, findest du hier: Walbeobachtung auf Pico & beste Azoren-Insel für Blauwale, Finnwale, Pottwale

Mit Espaco Talassa zur Walbeobachtung auf Pico: Faszinierende Blauwale! - Azoren Highlights

  • Mietwagen auf Pico: Unternehmungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln sind kaum möglich. Mietwagen sind zwar nicht so günstig auf Pico, aber flexibler und günstiger als immer ein Taxi zu nehmen. Ich habe meinen Mietwagen sowohl auf Pico wie auch auf Sao Jorge von Autatlantis, einem lokalen, freundlichen, sehr flexiblen Autovermieter (deutschsprachige Webseite vorhanden) gemietet und kann ihn sehr empfehlen.

   

 

 

 

 

 

Kann ich dich mit diesem wunderschönen Hochland von Pico ein bisschen für die Insel & die Azoren begeistern? Fragen,  deine Tipps? Ich freue mich auf deine Kommentare am Ende dieses Beitrages!

 

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