Job, Aussteigen, Reisen, Bloggen, Digitaler Nomade? Was macht wirklich glücklich?

Tonga

Erfüllt dich das Lebenskonzept, das du gerade lebst? Denkst du an Job kündigen und mit der Welle der Digitalen Nomaden schwimmen? Oder bist du glücklich und schätzt die Komfortzone eines „9 to 5 Jobs“? Ansichten & Gedanken zu verschiedenen Lebensmodellen und Sinnfragen.

Selbständig, eigenes Unternehmen, Job, Aussteigen, Reisen oder Digitaler Nomade? Bis auf die Digitaler Nomade-Frage, sind diese Fragen nach dem richtigen Lebenskonzept so alt wie du und noch viel älter. Je nach aktuellen Trends werden sie immer wieder neu betrachtet, bewertet und favorisiert :)

Welches Arbeitsmodell ist das richtige? Gibt es ein Für-Alle-Glücklich-Paket? Welchen Propheten sollst du vertrauen?

Für mich ist die einzig richtige Antwort darauf: „Mach das, was DIR gefällt!

Und schon wäre mein Beitrag zu Ende geschrieben :-) … oder verhält es sich bei diesem Thema etwa wie mit dem Spruch, den Baum vor lauter Wald nicht sehen zu können?

Mein Lebens-Glück-Konzept & meine Gedanken zu aktuellen Trends, Toleranz und Eigenverantwortung.

 

Ein Angestellten-Verhältnis? Ist es wirklich so unfrei und muss es ein Hamsterrad sein?

Ich habe all die Jahre nach meinem Studium in verschiedensten Angestelltenverhältnissen gearbeitet. Und ich habe mich nie wirklich eingeengt gefühlt und in einem Hamsterrad schon gerade gar nicht.

Ich habe fast ausschließlich für amerikanische Firmen gearbeitet, weil diese im allgemeinen sehr viel Freiheiten gewähren, solange die definierten Ziele übererfüllt werden. Ich habe meinen Erfolg, meine Freiheiten, meinen Urlaub und dieses Leben genossen.

new york city

Ich hatte immer eine „Mindestens 40 Stunden Woche“ :) – so stand es tatsächlich in meinen Arbeitsverträgen. Und ich arbeitete immer mehr und das gerne, denn es hat mir einfach Spaß gemacht. Dafür habe ich mehr Freiheiten bekommen. Ich glaube es ist wichtig, sich klar zu sein, was uns wichtig ist, egal welches Arbeitsmodell wir präferieren, dann sind wir unserem Glück schon ein bisschen näher.

Es hat sich (fast) immer für mich gut angefühlt und Spaß gemacht. Und wenn ich mich nach einigen Jahren nicht mehr für den Job begeistern wollte, habe ich einen neuen Job gesucht. Alles easy – oder?

War ich dann so etwas wie ein glücklicher „Angestellter Nomade“? Ich habe auf alle Fälle auch die Vorzüge und Bequemlichkeiten eines Arbeitsvertrages immer genossen.

Ob du dein Angestelltenverhältnis zu einem Frust-Job oder Hamsterrad werden lassen willst, das ist allein deine Entscheidung. Wenn Dinge oder Leben nicht mehr funktionieren wie es soll, mach etwas anderes.

Wer sich unglücklich fühlt in seinem Job und nichts ändert, geht in meiner Sicht von Welt seiner Selbstverantwortung aus dem Weg. Diese Welt bietet unendliche Optionen, wir können sie nutzen und glücklich sein oder jammern, unglücklich sein und die Schuld den Umständen und den anderen in die Schuhe schieben

 

Wo stehe ich heute? Was ist das richtige für mich? Wie frei bin ich?

Ich habe Ende 2011 entschieden ein Sabbatical zu machen – geplant war eine Auszeit von einem Jahr! Ich wollte einfach nur länger reisen und nicht nach 4 Wochen wieder zurück kommen müssen.

Nach vier Monaten wusste ich, dass ein Jahr nicht reichen wird. Mich einfach treiben zu lassen – an einem Ort zu bleiben oder weiterzureisen, kurzfristige Pläne zu ignorieren, weil ich gerade tolle Menschen kennengelernt habe. Die größt-gefühlte und gelebte Freiheit war für mich, als ich alleine in einem Camper-Van Australien bereist habe. Mein einziger „Zwang“ bestand darin, meinen Benzintank zu füllen, bevor er leer war.

Job, Aussteigen, Reisen, Bloggen, Digitaler Nomade

Meine Werte und Prioritäten haben sich in dieser Zeit auch grundlegend verändert. Meine Freiheit, mich täglich so entscheiden zu können, wie ich will und weiterhin reisen zu wollen, sind für mich die wichtigsten Werte geworden.

Nach mehr als 2,5 Jahren hatten sich zehntausende von Fotos und eine Million+ Glücksgefühle angesammelt, die direkt mit meinen Reisen verknüpft sind und die ich einfach nicht mehr für mich behalten konnte und wollte – so entstand mein Foto-Reiseblog Passenger On Earth.

Mein Reiseblog ist ein Commitment, also eine „Verpflichtung“, die ich mit mir selbst und freiwillig verabredet habe unter einer definierten Vorstellung, wie er aussehen und wachsen soll. Es ist genau das was, mir neben meinen Reisen unendlich Spaß macht, ich lerne enorm viel über die Welt und Naturphänome beim Schreiben meiner Artikel und ich fühle mich glücklich dabei!

Bin ich also ein glücklicher Digitaler Nomade?

 

Digitale Nomaden – nur eine neue Religion mit neuen Zwängen, eine coole Geschäftsidee oder ein Weg zu mehr Freiheit?

Digitale Nomaden, das ist ein „neuer“ Hype in der Welt der Arbeitsmodelle. Statt jeden Tag in deine Firma zu fahren oder dich an deinen Schreibtisch in deinem eigenen Büro zu setzen, jettest du um die Welt und arbeitest mit dem Laptop auf dem Schoß am Strand oder in einem „Co-Working Space“, zwischen Surfen, Reisen und Plauschen mit Gleichgesinnten.

Job, Aussteigen, Reisen, Bloggen, Digitaler Nomade

Schwuppdiwup ist ganz Google und Facebook voll mit Artikeln, „Ratgebern“, eBooks, Tipps & Tricks von selbsternannten Digital Nomaden Experten, die wissen wie mein und dein Lebenskonzept in richtig aussehen muss.

Die „Du bist ja dumm, wenn du immer noch in einem 9 – 5 Job dein Leben fristest“  oder das Allheilmittel – Aussteigen & Digitaler Nomade werden und die „Befreie dich aus deinem Hamsterrad„-Ideologien werden  jedem übergestülpt. Wer als Blogger nicht auf der DNX (Digitalen Nomaden Konferenz) teilnimmt, ist schlicht out und hat es einfach noch nicht kapiert.

Das gemeinsame Credo: kündige deinen Job, pack dein Rucksack (melde dich zu meinem Newsletter an, lade meine Packliste dazu herunter, kaufe dir dieses Modell von Rucksack über meinen Affiliate Link), steige aus und arbeite von der Strandbar zwischen Surfen, mit Gleichgesinnten plaudern und Cocktails & werde ganz schnell reich dabei (natürlich mit einem Link zum „Schnell Geld Verdienen beim Bloggen“-Workshop)  🙂

Job Aussteigen Reisen? - Was ist dein richtiges Lebensmodell? - Passenger On Earth

Eine neue coole Geschäftsidee, die erst durch die Globale Vernetzung möglich geworden ist. Ok, auch früher gab es schon ortsunabhängiges Arbeiten, das hatte aber noch keine richtige Lobby und auch keinen tollen Namen.

Was aber als neue Freiheit und Flexibilität von Einzelnen mit den allerbesten Vorsätzen startete und auch in exzellenten Konzepten erfolgreich umgesetzt wird, entwickelt sich für mich zu einem System mit wenig Toleranz und Verständnis für Anders-Denkende.

Obwohl ich von meiner ganzen Struktur und von meiner heutigen Arbeitsweise ein Digitaler Nomade bin, kann ich mich mit der Bewegung, wie ich sie heute erlebe, nicht identifizieren. Ich wünsche mir Toleranz und nicht weitere Schubladen und ideologische Zwänge.

Ich wünsche mir Vorbilder, die durch ihr Wirken begeistern und Menschen inspirieren – nicht Menschen, die unaufhörlich vorschreiben, was für andere richtig ist und wie sie etwas umsetzen müssen.

Kein Digitaler Nomade, aber was bin ich dann?

Vielleicht so etwas wie ein Digitaler Freidenker!?

Ich habe die letzen Jahre so viel festgefahrene Strukturen verlassen und das bedeutet für mich Freiheit und ist mein höchster Wert. Ich möchte mich mit Menschen unterhalten, die offen und tolerant für alles Positive sind. Es interessiert mich dabei nicht, welche Glaubensbekenntnisse, Lobbys und Organisationen im weitesten Sinne dahinter stehen.

 

Reisen, Bloggen – Wohin geht mein Weg? Was sind meine Ziele & Herausforderungen?

Meine Reisen als Reise-Blogger haben sich stark verändert. Im Mai 2015 bin ich zum ersten Mal als Blogger gereist nach Bali, Lombok, Gili …. Rückblickend würde ich sagen, dass die 2 Monate, die für mich eine Entdeckungsreise werden sollten, sich ganz anders angefühlt haben, als alle meine Reisen zuvor.

Eine neue Einsicht: Reisen und einen Reiseblog schreiben ist etwas vollkommen anderes!  :lol:

Ich kann reisen oder ich kann schreiben

– so mal nebenbei geht nicht!

In meiner Naivität dachte ich, ich kann Reisen & gleichzeitig Bloggen. Das hatte aber zur Folge, dass eine der ersten Fragen lautete: „Gibt es hier ein gutes Internet?“ Das wurde ein wichtiges Entscheidungskriterium für mich und bedeutete öfters: weitersuchen und freundlicher weise trug mein damaliger Partner das zwar nicht verständnisvoll,  aber recht gelassen mit  :-)

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Da das Internet in Indonesien aber alles andere als flächendeckend gut ist, hat mir das den ein oder anderen Tag schon auch erst mal meine Laune nach unten gezogen oder mich gestresst.

Das was ich früher unter Reisen verstand: jeden oder jeden zweiten Tag an einem anderen Ort zu sein, lässt sich für mich mit Bloggen & Social Media noch nicht vereinbaren.

Derzeit blogge ich aus meinem Noch-Zuhause in Deutschland. Ich blogge weit mehr als 40 Stunden die Woche, vermutlich eher das doppelte. Warum sollte ich das, was mir Spaß macht auf 40 Stunden die Woche beschränken? Nur so ein Gedanke :)

Ich werde es bei den nächsten Reisen besser machen und ich werde den Weg für mich finden, der mich glücklich macht und meine Freiheit dabei maximiert. Inzwischen habe ich wieder mehr als ein Jahr Australien bereist. Es ist immer noch ein anderes Reisen wie zuvor. Internet hat nicht mehr die höchste Priorität, aber eine hohe. Warum? Weil ich noch nicht ausschließlich aus meinem Innern heraus lebe und Bestätigungen auch noch im Außen suche. Äußere Bestätigungen heute sind keine Lohnerhöhungen oder ein Kompliment vom Chef für das was ich tue, sondern es sind nun euere „Likes“ und Kommentare auf Facebook, Social Media Kanälen und auf meinem Blog geworden. 🤣

Und was wenn reisen und/oder bloggen sich einmal nicht mehr als das Lebensglück für mich anfühlen? Dann wartet vermutlich schon ein neues Glück auf mich  :-D

 

Was macht dich nun glücklich? Job, Aussteigen, Reisen, Bloggen, Digitaler Nomade?

Du fühlst dich glücklich und lebst bereits das Leben, das dich begeistert? Klasse! Dann ignoriere alle, die an dir herum schrauben wollen  :-D

Du bist dir noch nicht sicher? Mein VorschlagHöre auf dich und deine Wünsche und verabschiede dich davon, etwas zu tun, nur weil dir andere sagen, dass das für dich richtig ist. In jeder Beziehung deines Lebens. Das mag nicht immer einfach sein, vor allem, weil du dann die Verantwortung für dich selbst übernehmen musst und nicht mehr jemanden anderes dafür verantwortlich machen kannst, dass dein Leben nicht glücklich & perfekt ist.

Finde heraus, was dich glücklich macht!

Wie würde dein aller-glücklichstes Leben aussehen, wenn es keinerlei Limitierungen (Geld, Familie, Partner, Haus, Hund ….)  gäbe?

Wenn deine Antwort jetzt lautet: eine millionenschwere Yacht mit 10 Bediensteten, fünf Männer oder Frauen oder beides, die mich lieben, 2 Hunde, 10 Luxusautos …. Wow!

Das ist vollkommen ok, jeder darf wie er will! Wenn dieses Ziel aber nicht gleich erreichbar scheint, zieh dich nicht zurück und jammere „das funktioniert ja nicht“, sondern mach dich in kleineren Schritten glücklich – in Schritten, die du kurz- und mittelfristig umsetzen kannst und die dich bestärken und dir Selbstvertrauen geben.

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Du weisst nicht, wie du dir leicht mehr Klarheit zu deinem Lebenskonzept in Glücklich verschaffst?

Eine Vorgehensweise aus dem NLP (Neurolingustischen Programmierung), finde ich sehr effizient und aufschlussreich:

Mach dir eine Liste von den Werten, die dir am wichtigsten sind (Freiheit, Job, Familie, Partner, Sicherheit, Spaß, Erfolg ….), priorisiere sie für dich und hinterfrage die Werte.

  • macht mich dieser Wert glücklich?
  • was daran macht  dich glücklich?
  • warum macht dich das glücklich, was steckt hinter diesem Wunsch?
  • was wird sich in deinem Leben verändern, wenn du dir diesen Wunsch erfüllst (Ort, Familie, Freunde, …)?
  • fühlt sich diese Veränderung gut für dich an?

Wenn du diese Frageschleife mit deinen Werten durchläufst, wirst du vieles klarer sehen können und vermutlich auch Aspekte finden, die dir davor in ihrer Wichtigkeit gar nicht klar waren.

Du weisst jetzt, wie dein Leben in richtig glücklich aussieht und dann? Zieh los und lass dich von den Ängsten anderer nicht abhalten. Sie meinen es gut mit dir aus ihrer Sicht von Welt, aber das ist eine andere Sicht von Welt als deine. Andere Menschen – wie nahe sie dir auch stehen – können dir nicht sagen, was für dich richtig ist.

Mach was DIR gefällt!

Und wenn sich das, was sich gestern noch „glücklich“ angefühlt hat, heute nicht mehr glücklich anfühlt, ist das auch kein Fehler im System. Solange du lebst, wirst du dich hoffentlich auch verändern und solange du dich veränderst, werden sich Ziele und Wertvorstellungen mit dir verändern.

Und dann? Einfach wieder neu justieren auf „Glücklich sein!“

Job, Aussteigen, Reisen, Bloggen, Digitaler Nomade

Zu diesem Artikel hat mich Tanja von Reiseaufnahmen im Rahmen ihrer Blogparade „Glückssuche: 9 to 5 leben oder den Job kündigen und ab in die Welt?“ inspiriert.

Einen, wie ich finde, sehr inspirierenden, aufbauenden Beitrag zum Thema Glückssuche & Motivation hat auch Tim von MyMonk gerade geschrieben: „Eine Stunde am Tag, die alles verändern kann!

 

Erfüllt dich dein Lebenskonzept mit Freude und Glück? Falls nicht, warum willst du nicht einmal etwas Neues ausprobieren?

 

Favicon 40Dir gefällt mein Beitrag? Dann freue ich mich über deine Unterstützung mit deinem „Gefällt mir“ meiner Passenger On Earth – FB Seite. Danke! Im Menü: Welt in Farbe findest du alle Reiseberichte nach Ländern & unter Reisen verändert Gedanken einer Aussteigerin 😀

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8 Comments on “Job, Aussteigen, Reisen, Bloggen, Digitaler Nomade? Was macht wirklich glücklich?

  1. Hallo Petra,
    „….entwickelte sich für mich zu einem System mit wenig Toleranz und Verständnis für Anders-Denkende“, genau so sehe ich das auch.
    Ein wunderbarer Artikel, der es auf den Punkt bringt!
    Mach was DIR gefällt!

    Besonders interessant fand ich auch den Aspekt übers Reisen und Bloggen. Früher habe ich die Reise genossen und den Moment erlebt. Heute suche ich gutes Internet und muss schnell noch ein Bild vom wundervollen Sonnenuntergang schießen, anstatt ihn einfach nur zu genießen.
    Klar macht es Spaß und ich möchte meine Leser unbedingt teilhaben lassen. Andererseits würde ich auch gerne mal wieder einfach nur für mich reisen ohne an den Blog zu denken (gelingt momentan noch nicht).

    Danke für den großartigen Artikel, der mich mal wieder zum nachdenken und hinterfragen angeregt hat!

    Liebe Grüße
    Steffi

    • Liebe Steffi,

      danke liebe Steffi, ich freue mich sehr über deinen Kommentar. Ich mir lange hin und her überlegt, ob ich meine Emotionen zu der Digitalen Nomaden Bewegung schreibe. Die entschärfte Version habe ich dann veröffentlicht :)

      Ich schmunzle ganz breit – da es dir auch so geht mit dem Internet auf Reisen. Bloß immer die Kamera dabei haben, es könnte ja sonst ein Schnappschuss weniger werden, der ganz besonders toll ist und den ich gerne teilen möchte. Ben hat auf Lombok und Gili wirkliche Luftsprünge gemacht, als ich gefühlt 2 Tage in 2 Monaten keine Kamera dabei hatte. Er hat allen vorbeigehen Leuten zugeschrieen: „Sie hat heute keine Kamera dabei und wie toll gelacht“. Die Menschen auf der Straße hielten ihn vermutlich für bekloppt.

      Ich darf – wie du auch – noch ein Konzept finden, dass sich Reisen wieder wie früher anfühlt und Bloggen auch damit im Einklang steht – auch meine nächste Herausforderung. Mir zur Liebe, dem Reisen und dem Bloggen zu Liebe :)

      Lass mich unbedingt wissen, wenn du ein Konzept gefunden hast, das für dich funktioniert. Kopieren ist allerdings dann nicht ausgeschlossen ;) :)

      Liebe Grüße
      Petra

  2. Liebe Petra, ein schöner beitrag. Ich betrachte die „entwickle dein lifestyle-business“-welle, die fast kettenbriefartig durch die sozialen netwerke rauscht,auch kritisch.

    • Lieber Christian,

      vielen Dank für dein Kompliment! Das freut mich!

      „kettenbriefartig“ – das bringt es sehr gut auf den Punkt! Die Digitalen Nomaden, die diesen ganze Welle ins Rollen gebracht haben, sind in meiner Welt Meinungsbildner. Damit haben sie eine Verantwortung.

      Und auch, wenn Bildzeitungsniveau reißerisch & populär ist und erwiesenermaßen die meisten Leser anzieht, für mich ist es „volksverdummend“ :)

      Und ich akzeptiere jede andere Meinung. Es gibt auf dieser Welt für alles und jeden einen Platz. Das ist für mich einer der Hauptgründe das Leben so sehr zu lieben – unendliche Vielfalt und die Freiheit, anders sein zu dürfen.

      Viele Grüße
      Petra

  3. Hallo Petra,

    vielen lieben Dank fürs Mitmachen. Freue mich sehr darüber! Das mit dem Reisen genießen und Bloggen vergessen, muss ich auch noch vergessen. Wobei ich ja das große Glück habe, dass sich Stefan um die Bilder kümmert und mir da schon eine große Last von den Schultern fällt.

    Spannend auch deine Gedanken zu den digitalen Nomaden und zur DNX. Ich war ja selbst auf der DNX und in ein paar Punkten ziemlich überrascht was mich auch zu einem Artikel gebracht hat.

    Wichtig ist die Verantwortung zu übernehmen oder immer wieder deutlich zu sagen: tue was dir gefällt. Ich habe Anregungen, aber die Lösung, die bist du! So wie du es ja auch ideal gemacht hast.

    Viele liebe Grüße
    Tanja

    • Hi Tanja,

      ups … irgendwie ist mir dein Kommentar entwischt. Umso schöner ihn jetzt zu lesen mit so viel Abstand. 😍

      Mit jedem Tag, an dem ich mein Leben so lebe, kann ich mir ein anderes gar nicht mehr vorstellen. Aufstehen wann ich mag, losziehen wann ich mag und inzwischen erlaube ich mir auch zu schreiben, wann ich mag. 😉 Damit ist meine Effizienz leider gesunken und dann ist eben so.

      Ganz liebe und endlich mal verschneite Grüße

      Petra

  4. #8 Hallo Petra, der Beitrag ist echt interessant :)

    Ich arbeite im Büro und habe sozusagen einen 8 to 5 Job, aber mir macht das Spaß. Ich hab super nette Kollegen und bin auch in der Reisebranche tätig, und kann somit auch ab uns zu reisen, und das macht mich glücklich. Ich überlege auch, wie du, ein Sabbatical zu nehmen, und einfach mal etwas länger zu reisen :) Das werden aber dann erstmal nur ca. 3-4 Monate.

    • Liebe Marissa,

      das Leben ist immer dann richtig, wenn es begeistert und sich gut anfühlt. Für mich kann das sein, wenn jemand den ganzen Tag Bücher liest, häkelt, an Autos schraubt, reist oder was auch immer.

      Das lustige ist, ich habe meinen Job zuvor auch sehr geliebt, war dabei viel unterwegs in den USA und Europa. Mein ganzer Ausstieg war so überhaupt nicht geplant. Heute würde ich gerade gegen kein anderes Leben tauschen.

      Was mich in 5 oder 10 Jahren begeistert? Ich weiß es nicht … und ich werde es herausfinden 😃

      Witzig ist, dass ich „eigentlich“ auch nur eine Auszeit von 3 Monaten ursprünglich wollte.

      Wir treffen uns vielleicht irgendwo auf der Welt. 😍

      Liebe Grüße
      Petra

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