Lost Places – Die Farben des Verfalls & Das Flüstern alter Gemäuer auf Fotos gebannt!

Lost Places - Farben des Verfalls - CEWE Fotoworkshop

Lost Places Featuring Begeisterung, Neugier, Foto-Faszination und Experimentierfreude :-D
Ein CEWE  Fotoworkshop

Ich bin unendlich gespannt auf den Fotoworkshop von CEWE! Zweieinhalb Tage nur Fotografieren, neues bei meiner alt-bekannten Kamera entdecken und ausprobieren. Die Komfortzone “Automatic-Einstellung” verlassen und experimentieren.

Ich freue mich riesig dabei sein zu dürfen! Ich habe zwei tolle Effekte mitgebracht, die mich begeistern und das absolute Highlight für alle Fotobegeisterten und Liebhaber von Lost PlacesDie Farben des Verfalls & Das Flüstern alter Gemäuer und der Versuch diese Atmosphäre mit der Kamera einzufangen  :-P

Lost Places - Farben des Verfalls - CEWE Fotoworkshop

Ich liebe Fotografieren und tatsächlich entstehen die meisten meiner Aufnahmen über den Automatic-Modus, vordefinierte Programme und bei Landschaften und unbewegten Objekten experimentiere ich auch ein bisschen mit Licht, Blende und Verschlusszeit.

Jetzt kann ich unter professioneller Anleitung mehr ausprobieren und dazu lernen, um dich in Zukunft, mit noch tolleren Fotos, noch mehr zu begeistern und inspirieren.

Lost Places - Farben des Verfalls - CEWE Fotoworkshop

 

Gegenstandslose Fotografie – den Sinn gibts du!
Oder: Wenn statische Objekte auf einmal laufen lernen

Ein genialer Effekt, der mich super begeistert und für mich noch Neuland ist: Absichtliches Verwischen – von statischen Gegenständen und Objekten. Das fühlt sich für mich erst einmal sehr seltsam an. Da verbringe ich Jahre, um herauszufinden, wie ich scharfe, nicht verwackelte Fotos hinbekomme und jetzt soll etwas toll und inspirierend aussehen, weil ich es absichtlich “verwackle”?!

Die ersten Fotos sind noch ein bisschen “verklemmt”, weil es sich gegen alles richtet, was ich bislang gemacht habe.

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Der Trick dabei ist, eine möglichst kleine Blende einzustellen (großer Blendenwert), damit du eine möglichst lange Belichtungszeit hinbekommst, ohne die Bilder dabei überzubelichten.

Statt die Kamera still zu halten, kannst du sie jetzt während der Belichtungszeit bewegen, verziehen – auf einer Linie, im Kreis, irgendwie. Einfach drauf los! Ausprobieren und experimentieren! Ich verspreche euch, das macht Hammer-Spaß!

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Alles was bislang tabu war, ist auf einmal ein gewollter Effekt! Je heller es noch ist, desto kleiner die Blende. Ideal war für mich, wenn ich mindestens 0,5 Sekunden Verschlusszeit bei viel Helligkeit habe und entsprechend mehr Zeit bei weniger Umgebungslicht.

Eines meiner Lieblingsbilder entstand, weil ich einen “falschen” Weissabgleich eingestellt hatte – das Foto wurde dabei sehr blaustichig und ich finde es genial schön :)

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Die Finsternis erleuchten – Malen und Zeichnen mit Licht!

Auch beim Malen und Zeichnen mit Licht geht es noch einmal um einen besonderen Effekt in der Fotografie. Hier habe ich meinen Komfortbereich schon sehr verlassen. Vor allem, weil ich im Dunkeln so schlecht sehe und alles was ich in dieser Nacht gemacht habe, sich erst später in ihrer vollen Schönheit zeigen konnte.

Die fast magischen Fotos beim Malen und Zeichnen mit Licht – Lightpainting – entstehen durch eine lange Belichtungszeit von beispielsweise 15 Sekunden und mehr. Mit einer Taschenlampe oder Leuchtstäben werden dabei  Figuren und Symbole im Dunkeln in die Luft gezeichnet oder Gegenstände angemalt.  Das Foto enthält dann nur die Bereiche, wo Licht reflektiert wurde, der Rest ist dunkel. Super cool!

 

Voraussetzungen um mit Licht zu malen & zu zeichnen:

1.) Du brauchst eine Lichtquelle, die du bewegen kannst z.B. Taschenlampe und die sich signifikant von der Umgebungshelligkeit abhebt
2.) Wegen der langen Belichtungszeiten ist ein Stativ unbedingt notwendig
3.) Die Kamera auf manuell einstellen: den Bereich fokussieren, wo die Lichtquelle bzw. der angestrahlte Gegenstand sein wird (das war für mich im Dunkeln die größte Herausforderung :) ).

Der Rest ist experimentieren  :-D – mit verschiedenen Isowerten, Zeit und Blendenwerten. Meine besten Ergebnisse hatte ich bei ungefähr Blende 16, 20 Sekunden, Iso 200 bei völliger Dunkelheit. Je mehr Umgebungslicht noch vorhanden ist, desto wichtiger ist eine möglichst kleine Blende. Das stellt sicher, dass der Raum dahinter auch bei möglichen Lichtresten relativ dunkel bleibt.

Variationsmöglichkeiten: Mit bunten Lichtstäben oder bunten Folien kannst du die Farben der Lichtquelle verändern.

 

Mit Licht gezeichnet:

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Einfach z.B. eine Punktquelle benutzen und damit Herzen, Linien, Kreise der beliebige Strukturen ins Dunkle zeichnen. Deiner Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt und es macht garantiert jede Menge Spaß!

Wer Lust hat kann Fotos dann auch noch zusammenbasteln – für mehr lustige Effekte  :-P

 

Malen mit Licht – Gespenstische Atmosphären schaffen!

Wenn du mit Licht malst, erhellst du bzw. strahlst Gegenstände oder Landschaftsformen an, die das Licht reflektieren können und ansonsten im Dunkeln der Nacht nicht zu erkennen sind.
Dieses Foto entstand bei einer Belichtungszeit von 15 Sekunden, Blende 8,  Iso 200. Das wunderschöne alte Gebäude habe ich mit einer Taschenlampe Streifen für Streifen erhellt, d.h. mit Licht angemalt.

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Die Seiten verschmelzen dabei mit der dunklen Nacht, während sich die Vorderfront ganz mystisch und leicht gespenstisch aus dem Dunkeln hervorhebt, ohne dass eine Lichtquelle irgendwo zu erkennen ist.
Ein weiteres meiner Lieblingsbilder :)

 

Lost Places – Lebendige Geschichten erzählen von fast vergessenen Gemäuern

Und endlich stehen wir vor ihnen und in ihnen – unseren Lost Places. Es handelt sich um eine verfallene, fast vergessene Heilstätte im Osten Deutschlands, das auf viel – und vor allem eine sehr positive – Geschichte zurückblicken kann. Das getrennte Männer- und Frauensanatorium wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichtet um Lungenkrankheiten und vor allem, die damals meist tödlich endende, Tuberkulose – auch bekannt als Schwindsucht – extrem erfolgreich zu heilen.

Lost Places - Farben des Verfalls - CEWE FotoworkshopDer Name der Heilstätten soll nicht genannt werden, weil nicht nur der Zahn der Zeit an den heutigen, unter Denkmalschutz stehenden, Gebäudekomplexen nagt, sondern vor allem der extreme Vandalismus dort vieles so unnötig und dumm zerstört hat – leider!

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Irene Krause, die das gesamte Wissen um diese Heilanstalt in sich zu tragen scheint, ein Bündel von Begeisterung und Wissen, führt uns durch den Frauentrakt der Heilanstalt. Sie erzählt die längst vergangene Geschichte wie ein Thriller und zieht damit garantiert jeden ihrer Besucher in den Bann. Faszinierend!

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Lost Places – Die Farben des Verfalls & Das Flüstern alter Gemäuer – Gefühlt, entdeckt und festgehalten

Sylke, die dieses CEWE Event so super toll organisiert hat, überrascht uns am 2. Tag mit coolen Models, die diese Lost Places zum vibrieren bringen. Sonja unterstützt die morbide Stimmung der Gebäude mit sexy Grufti-Schick und lässt die staubige Luft im Innern fast brennen mit ihren feurig-roten Haaren.

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Eine Explosion von Farben, Lebensfreude und faszinierender Aufmachung bieten uns Daphne und Suzette von dem Orden der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz. Nicht nur, dass sie noch mehr Farben und vor allem Lebendigkeit in diese alten, riesigen, erhabenen Gemäuer bringen, sie modeln auch noch ehrenamtlich und spenden alle ihre Einnahmen ihrem Orden.

Suzette - schwestern der perpetuellen indulgenz - berlinDer Orden ist eine weltweit agierende Gemeinschaft, die sich der Verbreitung von Freude, Spiritualität, Bewusstsein und Toleranz sowie der AIDS-Prävention & Hilfe und anderer Hilfsprojekte verschrieben hat. Ganz tolle Menschen, von denen ich in der Mittagspause noch viel lernen darf.

Suzette - schwestern der perpetuellen indulgenz - berlin

Wir haben den ganzen Tag für uns und dürfen die Atmosphäre diese Räume erspüren. Die drei riesigen Gebäude des Männertraktes stehen uns dafür zur Verfügung.

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Die Menschen verlieren sich in Räumen, Gängen, Etagen. Wer alleine sein will, kann die ganze Mystik der vergangenen Zeit auf sich wirken lassen. Nur ab und zu huscht eine undefinierbare Gestalt durch die weiten der Gänge und scheint aus genau der Zeit herauf zu tauchen, als diese Gebäude die vorbildlichsten und wahrscheinlich auch schönsten Heilstätten jener Zeit weltweit waren.

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Wer lange genau hinschaut und hinhört, dem erzählen die Gemäuer Geschichten – nicht unbedingt in Worten, aber immer durch die energetische Atmosphäre. Sie fühlt sich für mich manchmal extrem geladen an, so als wolle die Vergangenheit aus den vielen, übereinander aufgebrachten Farbschichten hervor platzen und mich hineinziehen in die Welt von damals.

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Die Energie in den Gebäuden ist sogar so mächtig, dass sie die Schwerkraft außer Kraft setzt. Besen, die in einer normalen Umgebung umfallen, wenn du sie loslässt, bleiben hier einfach stehen! Kein Trick – Esoteriker würden es eine geile Schwingung nennen :)

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Ich bin davon so fasziniert, dass ich den Besen zu meinem Model mache und damit so viel Spaß und Freude habe. Die Fotos mit ihm gehören für mich zu meinen absoluten Favoriten! Du hättest dabei sein müssen und die Energie fühlen. Hammer!

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Was ebenfalls super faszinierend an diesem Tag ist, dass sich nicht nur der Blickwinkel und damit die Realität des Raumes ständig ändert, weil alles aus einer anderen Ecke des Raumes betrachtet wieder ganz anders aussieht, sondern es verändert sich auch noch ein weiteres Mal, wenn ich durch die Kamera schaue.

Lost Places - Farben des Verfalls - CEWE

Das habe ich nie deutlicher erlebt als bei diesem Gemäuer! Vielleicht auch den tollen Tipps zu verdanken, die Robert, unser CEWE Workshop Leiter, uns mit auf den Weg gegeben hat und der mich vieles einfach auch einmal anders sehen und erleben lassen hat.

 

Realität ist immer das, was du erlebst und was du für dich wahrnimmst!

Das hat für mich gerade bei diesem tollen Workshop Event mehr Bedeutung erlangt, denn je. Wir waren ca. 20 fotobegeisterte Menschen und obwohl einige auch genau denselben Ort fotografiert haben, sieht derselbe Ort bei jedem Teilnehmer anders aus und strahlt eine andere Stimmung aus. Überwältigend! Und das hat nicht nur damit zu tun, dass vielleicht der Lichteinfall ein anderer ist, sondern für mich, wie wir Welt sehen mit unseren Augen und damit auch mit der Kamera.

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Noch viel mehr dieser tollen Fotos und die erlebte Geschichte dazu kannst du nachlesen bei zwei weiteren Reise-Bloggerinnen: Tanja von Reiseaufnahmen, die in dieser einzigartigen Umgebung auch gleich noch ihren ersten Blogger Geburtstag feiern durfte und Caroline von Shave the whales. Und natürlich gibt es auch von unseren Event-SponsorCEWE, einen Bericht zu den Lost Places – Die Farben des Verfalls!

Lost Places - Farben des Verfalls - CEWE Fotoworkshop

 

Danke euch allen!

Auch an dieser Stelle noch einmal ganz herzlichen Dank dem CEWE Team, für die Einladung zum Fotoworkshop, der perfekte Organisation, den tollen Profi-Tipps und Hilfestellungen – ich habe so viel neues dazu lernen dürfen. Toll! Und auch ganz herzlichen Dank an alle Teilnehmer, mit denen ich mich austauschen durfte und danke für den riesigen Spaß, der uns diese zweieinhalb Tage begleitet hat.

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Was ist dein Lieblingsbild? Hast du das auch schon einmal erlebt, dass dich Orte völlig in ihren Bann nehmen und du eine einzigartige Energie dabei spürst? Erzähle mir davon in den Kommentaren! Ich freue mich!

 

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12 Comments on “Lost Places – Die Farben des Verfalls & Das Flüstern alter Gemäuer auf Fotos gebannt!

  1. Wow, sehr schön geschrieben und tolle Fotos. Ich bin ein absoluter Fan von lost places und fotografiere immer mal wieder welche hier bei mir in Leipzig. So einen magischen Ort, wie du ihn beschrieben hast, kenne ich auch. Bei mir ist es das Stadtbad in Leipzig. Am besten gefällt mir das Foto mit dem Klavier. Es erzählt mir eine Geschichte. :)

    Viele Grüße
    Myriam

    • Liebe Myriam,
      freut mich riesig, wenn dir meine Erzählung und die Fotos zu den Lost Places gefallen. Für mich war es das erste mal, dass ich so intensiv mit Lost Places in Berührung kommen durfte und es hat definitiv den Wunsch gepflanzt, mehr davon zu sehen bzw. zu spüren wollen :)
      Ich habe mir gerade überlegt, welche Geschichte dir wohl erzählt, es könnten hunderte sein. Ich hoffe, eine die gute Gefühle macht :)
      Wenn ich nach Leipzig komme, dann schreibe ich dich an – vielleicht verräts du mir dann ein paar Tipps von dir :D
      Danke für deinen lieben Kommentar und viele Grüße,
      Petra

  2. Ich komm gar nicht aus dem Staunen heraus. Super schöne Fotografien und Blick für das Besondere <3 #BloKoDe

    • Danke, für das leibe Kompliment! Das freut mich sehr! Staunen ist immer eine gute Sache :)

      Ich habe mir gerade auch mal euere Seite angesehen. Tolle Idee, tolle Tipps … kommentiert habe ich auch :)

      Liebe Grüße
      Petra

  3. Ich finde es toll die Farbenpracht in den alten Gemäuern, auch das Bild
    “die Kreise mit Licht gemalt“ finde ich ganz super, prima – klasse Fotos gemacht!

    • Danke, liebe Erika!
      Ja, das Malen mit Licht ist eine neue Erfahrung und hat auch noch viel Spaß gemacht :)
      Und die Farben und Strukturen von 10fach abblätternder Farbe ist faszinierend – surreal.

      Viele Grüße
      Petra

  4. Ein schöner Bericht und für mich als Fotographie Begeisterte gleich doppelt schön zu lesen. Habe ich es überlesen, oder warst du tatäschlich in den Beelitz-Heilstätten unterwegs? Die würde ich nämlich auch gerne mal durchstreifen. :-)

    Herzlich,
    Anna

    • Liebe Anna,
      herzlichen Dank für dein freundliches Kompliment! Freut mich sehr!

      Hihi … du hast es tatsächlich nicht überlesen :) Cooler Trick von dir :) Wir sollten den Namen der Heilstätten nicht nennen, weil einfach zu viel Schaden durch Vandalismus die letzten Jahre angerichtet wurden. Wer allerdings auch nur Lost Places eingibt, findet den Namen schon überall :) Ich widerspreche dir einfach nicht .

      Wenn du da hin willst, darfst du dich beeilen oder noch eine Weile abwarten. Der Frauentrakt ist noch zugänglich über Führungen (soviel ich weiss) wurde aber verkauft um Wohnungen und Ateliers daraus zu machen. Der Männertrakt ist gerade geschlossen worden und wird für Filmaufnahmen saniert. Vielleicht wird er danach wieder freigegeben?

      Herzliche Grüße zurück,
      Petra

  5. Toller Beitrag. Ich finde das zufällige Verwischerli-Bild auch echt genial. Noch besser gefällt mir aber das mit den Sonnenstrahlen durch die Fenster.
    Ich war schon öfter intensiv in Lost Places unterwegs (auch in der Heimstätte) und finde es jedes mal aufs Neue faszinierend. Welche Mühe man sich für den Bau gemacht hat und dann lässt man es vergammeln…
    Muss ich endlich mal wieder machen.
    Liebe Grüße,
    Marc

    • Hallo Marc,
      vielen Dank für deinen lieben Kommentar! Ja, wir sollten den Namen nicht nennen und alle, die Lost Places lieben, kennen vermutlich auch diese Heilstätte :)
      Ich war auch sehr fasziniert, was und in welcher Großzügigkeit, Schönheit anno 1900 ein Krankenhaus errichtet wurde und das für die Bevölkerung und nicht nur ein Sanatorium für Reiche. Es muss unbeschreiblich schön gewesen sein, auch wenn niemand vermutlich hinkommen hätte wollen. Und sie konnten die allermeisten Tuberkulose Patienten heilen. Sehr klasse!
      Ich bin auch aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen!

      Übringens: der Frauentrakt ist verkauft und soll für Wohnungen und Ateliers hergerichtet werden und der Männertrakt wird gerade für aufwendige Filmaufnahmen saniert.

      LIebe Grüße
      Petra

  6. Sehr schicke Bilder, da wollte ich auch schonmal hin. Ich genieße auch gerne den morbiden Charme solcher Orte :-)

    • Ja, diese verfallenen Gemäuer haben einen ganz einwilligen und meist freundlich morbiden Charme. Es war auf alle Fälle ein tolles Erlebnis!
      Danke für dein schönes Kompliment zu meinen Fotos!

      Liebe Grüße
      Petra

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